Die neuen Formen der Arbeit und das neue Arbeitsverständnis erfordern ein flexibles und kooperatives Management und neuartige Organisationsstrukturen. Das Management der 80er Jahre war charakterisiert durch hierarchische Organisationsformen, relativ autoritäre Strukturen und eine rational-analytische Arbeitsweise. Planung, Organisation und Entscheidungskompetenz lagen im Verantwortungsbereich des Managers. Das Prinzip lautete: Koordination mittels zentraler Anweisung. Die Managementmatrix der 90er ist dialogorientiert. Planung und Kontrolle sind auch hier zentrale Aufgaben des Managers, allerdings eher in Form eines Katalysators. Das Prinzip heißt jetzt: Koordination mittels Kommunikation. Dennoch gehen beide Paradigmen nach wie vor von einer stark hierarchieorientierten, horizontal funktionalen Organisationsform aus. Im Management des beginnenden 21. Jahrhunderts müssen die beiden Organisationsformen eine Symbiose eingehen. Das Management muss den schwierigen Spagat zwischen Effizienz und Innovation bewältigen.
Dabei spüren wir im Übergang vom Industrie- zum Dienstleistungszeitalter bereits deutliche Umwälzungen:
Die Unternehmen bewegen sich also zunehmend in flexiblen Märkten und müssen entsprechend projektbezogene Teams und Kooperationen (auf Zeit) mit ehemaligen Konkurrenten eingehen.
Darüber hinaus muss die zukunftsfähige Organisationsentwicklung eine weitere moderne Managementsichtweise erkennen und umsetzen, nämlich die, dass eine Organisation nur dann erfolgreich und wettbewerbsfähig bleiben kann, wenn bereits auf der untersten Hierarchieebene Selbstmanagement betrieben wird. AMbis benutzt dabei den von Kiyoshi Suzaki geprägten Begriff "Shop Floor Management", der für Management an dem Ort steht, wo dem Produkt Wert zugeführt wird, wo die Arbeit ihre praktische Anwendung findet. Das bedeutet also eine Abkehr von horizontalen Funktions- hin zu vertikalen Prozessorganisationen.
AMbis sieht Organisationsmanagement als eine ganzheitliche Aufgabe, die neben der Organisationsentwicklung die Prozessentwicklung und das Finanzmanagement als die wichtigsten Bausteine einbezieht. Da aber eine Organisation aus Menschen besteht, die miteinander kommunizieren, kann erfolgreiche Organisationsentwicklung nicht isoliert vom Informationsmanagement und vom Beziehungsmanagement betrachtet werden.
Lernen Sie mit uns, Ihre Organisationsstruktur den neuen Erfordernissen anzupassen und Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte in den Entwicklungsprozess einzubeziehen! Wir finden für Ihren Veränderungsprozess gerne geeignete Diplomanden oder Doktoranden, die Teilbereiche des Prozesses empirisch begleiten. Dies macht Ihre Organisationsentwicklung kostengünstig und ermöglicht AMbis, das Wissenschafts-Praxis-Netzwerk weiter auszubauen.