Modernes Organisationsverständnis und die rasche Entwicklung der Märkte sind mit herkömmlichen, top-down-orientierten Finanzplanungsprozessen nicht in Einklang zu bringen. Gefordert ist ein kooperatives Planen der Finanzbudgets in unteren, dezentralen Ebenen im Sinne des Shop-Floor-Managements.
Neben einer organisatorisch anders gelagerten Finanzplanung wird es für die Unternehmen immer entscheidender, ein umfassendes Kennzahlensystem aufzubauen, das die Erfolgsfaktoren des Unternehmens wirklich berücksichtigt. Neben harten, "objektiven" Größen der finanziellen Dimension werden dabei auch Mitarbeiter, Kunden und interne Prozesse mit einbezogen. Mittels dieser Kennzahlen können bestehende Prozesse und Produkte laufend evaluiert werden, um so ein kontinuierliches Benchmarking zu erreichen. Das "Balanced Scorecarding" hat sich dabei als geeignete methodische Grundlage bewährt. Verbunden mit Konzepten der Zielkostenrechnung (Target Costing) und der Prozesskostenrechnung bauen Sie ein flexibles und gleichzeitig effektives Controlling auf.
Vielfältig sind die Auswirkungen auf das Finanzmanagement durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG). Spektakuläre Unternehmenskrisen in der Vergangenheit haben den Gesetzgeber dazu veranlasst, dieses Gesetz zu verabschieden. Zentral ist die Aufnahme des § 91 Abs. 2 AktG, der die Einführung eines Frühwarnsystems vorschreibt. Mit Hilfe dieses Frühwarnsystems werden "das Unternehmen gefährdende Entwicklungen" frühzeitig erkannt und aktionsorientiert kommuniziert. Die Ergebnisse des Risikomanagements sind laut KonTraG in den Jahresabschluss aufzunehmen. Bisher waren nur Aktiengesellschaften und vorwiegend in öffentlicher Hand befindliche GmbHs von dieser Regelung betroffen. Aber es ist eine Frage der Zeit, wann der Geltungsbereich des Gesetzes auf alle GmbHs ausgeweitet wird.
Um die Anforderungen des Gesetzes mit den Anforderungen unternehmerischen Handelns zu verbinden, sollten Sie ein Verfahren implementieren, bei dem nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen systematisch identifiziert und beschrieben werden: ein unternehmerisches Chancen- und Risikomanagement. Verbunden mit einem geeigneten Informationsmanagement kann ein mit minimalem Aufwand betreibbares Frühwarnsystem geschaffen werden, das Ihnen wichtige Hinweise für die Unternehmenssteuerung liefern wird.
Im Bereich des externen Finanzmanagements wird es immer wichtiger, "unsichtbare" Werte bilanzierbar zu machen. Die herkömmlichen Grundsätze der Unternehmensbewertung reichen nicht mehr aus, den "wahren" Unternehmenswert zu ermitteln, da dieser inzwischen bis zu 90 % aus immateriellem Vermögen bestehen kann. Das Wissenspotenzial der Mitarbeiter, die Qualität der Kundenbeziehungen, das organisatorische Wissen und die Innovationsfähigkeit sind das "intellectual capital" eines Unternehmens – sein "Wissenskapital". Lernen Sie, wie sich die so zentralen "weichen", immateriellen Wertschöpfungsfaktoren sinnvoll bewerten, bilanzieren und nutzen lassen.
Bestehendes tragfähig und plausibel zu dokumentieren und zu sichern, ist eine Sache, Wachstum zu fördern eine andere. Seit wenigen Jahren ist dafür der Gang an die Börse der "Königsweg". Durch unser Know-how-Netzwerk können wir Ihnen professionelle Kontakte anbieten. So müssen Sie nicht mit Bank, Beratern, Marketingagenturen, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Börsenaufsicht getrennt reden. Ein professioneller Berater wird Sie übrigens auch nach dem Börsengang weiter begleiten. Nur wenn Sie auch nach einem Jahr noch erfolgreich agieren, wird er die vereinbarten Entgelte vollständig einfordern!